The Pug & Me

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Sonntag, 12. April 2015

Sunday in Jeans, OOTD

Mit 13 Jahren war ich ziemlich dick. Da hatte ich nicht die Wahl was ich anziehe. Ich hatte maximal die Wahl zwischen hässlich und hässlicher. Mit 14 Jahren, dann schon etwas schlanker, und ich entschied mich für lila-schwarz-karierte Blusen und Chucks. Ich war ein süßer kleiner Emo, der sich nicht ritze, weil ihm dass viel zu grausam war. Ich war also nur äußerlich ein Emo, der endlich auch mal wieder Jeans tragen konnte, die nicht gekürzt werden mussten. 
Dann kam die Zeit in der ich nur Blümchen-Blusen tragen wollte. Später wurde ich irgendwie ganz grausam klassisch und fühlte mich nur mit aufgestelltem Kragen und auf Segelschuhen wohl. #schrecklich 
Fotos und somit auch damalige Outfits anzusehen, ist ziemlich abgefahren. 
Keineswegs hört diese Klamotten-Historie irgendwann auf. Es ist ein stetiger Wandel des Geschmacks und dessen was gerade angesagt ist. (Ich werde als Oma auch noch jeden Scheiß mitmachen)
Früher als Kind war das einfacher. Da hat man Socken halt mal 2-3 Tage hintereinander getragen, Pullis solange bis ein Fleck drauf war, für Hosen galt das Gleiche. 
Heute ist jedes Outfit durchdacht. Unter der Woche gediegen, meistens schwarz und bürotauglich. Am Wochenende bunt und wild, um zu sagen: „Hey mein Name ist Sophie und meine Individualität lebt noch.“ 
Heute lebe ich das Wochenende. Zeit für zerrissene Jeans und ungebügelte Hemden.  
Let’s get wasted. #weekend #ziehanwasduwillst #happysunday










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