The Pug & Me

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Dienstag, 3. Februar 2015

Über Gefühlsausbrüche, Salate und heulende Männer


Aufreger des Tages: 
Gestern Morgen bin ich U-Bahn gefahren. Wie immer. U-Bahnen sind ziemlich coole Erfindungen. Man muss beim Warten darauf nicht frieren, hat meistens einen Sitzplatz und steht im Gegensatz zu Bus und Auto nie im Stau. Das finde ich super. Was ich nicht super finde, sind dämliche Menschen.
Im Angebot: eine Frau, Anfang dreißig, relativ große Handtasche. Ist ja überhaupt nichts gegen einzuwenden. Große Handtaschen sind ebenfalls eine tolle Erfindung, in der ich meistens mein ganzes Hab und Gut mit mir umherschleppe.
Doof ist nur, wenn der Zug voll ist und die besagte Frau auf die Idee kommt sich direkt vor dir auf dem Gang zu platzieren, aber so, dass ihre Handtasche intimen Kontakt mit deiner Nase pflegt. Das wäre ja okay gewesen, wenn die Handtasche von Gucci oder von Tod’s gewesen wäre. So Taschen berührt man doch gerne. Das Modell roch allerdings nach Primark. Pfui. Nicht mal echtes Leder.
Ich hab mich ziemlich eingeengt gefühlt. Irgendwann hab ich die Tasche und die daran hängenden Frau einfach mit meinem Kopf von mir weggeschubst. Kurzschlussreaktion oder Bad Ass? Lag vielleicht daran, dass mein Headset gerade Snoop Dogg ausspuckte und ich mich übertrieben „gangster“ und selbstbewusst fühlte.
Dieser leise Gefühlsausbruch hat sich super angefühlt. #sadist
 
Überraschung  des Tages:
Jeden Abend laufe ich am Restaurant Bull + Bear in der Schillerstraße vorbei und jedes Mal ist es gerammelt voll. Da dachte ich mir so, hey, das ist ein Zeichen. Wo viele Menschen sind, muss irgendjemand in der Küche irgendetwas richtig machen. War auch so. Ich hatte den Bull and Bear Salat mit Hähnchen in Chili-Soja-Soße. So lecker!
Danach Kino. Cinesneak. Ich hatte den ganzen Tag Angst, dass ein verdammter Horrorfilm laufen würde. Aber das gehört wahrscheinlich zum ultimativen Kinoerlebnis dazu.
Der Film ging los und ich war überglücklich. Ein deutscher Film, FSK 12, Komödie, flach, vorhersehbar, Spannungskurve ähnlich einer PowerPoint Präsentation. Genauso wie ich es mag, im Kino. Der Film „300 Worte“  mit Christoph Maria Herbst war ganz süß und hat mich unterhalten. Er hat seinen Zweck erfüllt. Der wahrscheinlich einzige Chick Flick den ich jemals mit meinem Freund in Kino zusammen geguckt habe werde.
Um ihn mit in „Fifty Shades of Grey“ zu schleifen, müsste ich wahrscheinlich K.O. Tropfen in seinen Kaffee kippen. Ist aber keine Option. Schon allein, weil das Zeug zum Kinostart des Films grenzenlos ausverkauft sein wird. Zu hohe Nachfrage bei zu geringem Angebot. Ein Oligopol ausgelöst durch einen Kinofilm. Und das alles, weil Männer immer nur Actionfilme sehen wollen. Aber Hand aufs Herz. Bei Titanic heult ihr genauso wie wir!
















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